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Diesen Satz sagte ein Musher im Winter 2003 zu uns. Zu diesem Zeitpunkt ahnten wir nicht, wie recht er haben wird! Der Spaß begann bereits vor Anschaffung unseres Lümmels. Nachdem wir uns über 6Jahre mit dem Gedanken trugen einen Hund zu uns zu nehmen und, als dieser Entschluss dann feststand, nach Lektüre von Büchern und mehreren Besuchen bei Herrn Binser (Musher und Weltmeister) uns für einen Siberian Husky entschieden, erlebten wir die ersten Überraschungen. Im gesamten Familienkreis (OMA, Onkel) hatte sich - weiß Gott wie - die Idee festgefressen, dass Huskies Nachts alte Leute anfallen und fressen. Man kündigte uns an, uns nichtmehr zu besuchen, sollte dieser Hund bei uns einziehen - das nahmen wir in Kauf. (Wie sich rausstellte zurecht! Heute ist unser "Wuschelbär" der absolute Liebling und es wird geeifert, wen er denn lieber hat.) Nach langer Suche fanden wir dann auch eine Züchterin, die uns von Anfang an sympathisch schien und deren Hündin uns sofort gefiel. So kam es, dass wir den gesamten Werdegang unseres Hundes von der Planung bis zur Abholung verfolgen konnten. Das Aussuchen: Na ja, als wir an Husky dachten, dachten wir zugegebener Maßen auch immer an schwarz/weiß (die Augen waren egal). Wir kommen also nach Hahnbach, treten in den Garten, wo 5 schwarz/weiße und 3 helle Welpis auf uns warten...dann ist es passiert: eine Knautschkugel, grau/weiß, ein blaues Auge tapst auf uns zu, packt sich die Schnürbändel und fängt kauen an, spielt eine halbe Stunde mit uns, fällt um und schläft. Da hatten die anderen keine Chance mehr. Es sei aber klar gestellt, dass unser Wicht nicht nur nach der Farbe des Fells ausgesucht wurde. Vielmehr haben wir uns einige Zeit genommen, den Wurf zu beobachten. Stanley war zu diesem Zeitpunkt fast ganz unten in der Rangliste und zeigte keine Dominanz. Da wir ja Neulinge auf dem Gebiet der Huskies waren, war ein solcher Bub genau das Richtige. Was wir nicht ahnen konnten war, dass drei Wochen später uns die Züchterin anrief und meinte: ich gratuliere! In einer Woche werden Sie das Bethatier des Wurfes abholen! Durch die Pupertät hindurch und auch in Schüben bis heute, haben wir zu spüren bekommen, was es heißt, wenn ein Husky nur dann dominant wird, wenn er Lust hat. Aber mit viel Training, strikter Konsequenz und einer gemeinsamen Linie, haben wir heute einen Hund, der, wie es sein sollte, in unserem Rudel ganz unten steht. Menschen, die während dieser Erziehungsphase nicht anwesend waren, müssen aber bis heute erst gar nicht versuchen Kommandos aus zu sprechen. Der Haushusky - oder - wie es auch geht Einen Husky als Familienhund?? Warum nicht?? Ein Siberian Husky ist bestimmt kein Hund, der in jede Familie passt: - Die Welpen der Rasse sind sehr knabberfreudig und ungestüm. Sollten also noch Kleinkinder im Haus sein, könnte ein Huskywelpe durchaus ein Risiko darstellen. Hierbei geht es nicht um die tausenden kleinen Risse, die einem die Hand "zieren" (Milchzähne sind arg spitz und es dauert halt ein bisschen, bis man die Grobheit aberzogen hat), nein, vielmehr sollte man bedenken, dass ein Welpe schneller wächst und zu Kräften kommt als ein Kind. So kann es beim ungestümen Spiel - wie bei anderen Rassen genauso - durchaus zu Verletzungen kommen. Aber es gilt ja generell: Nie einen Hund mit einem (Klein-) Kind unbeaufsichtigt lassen!! - Der Husky und der liebe Garten. Man hört oft und von vielen Huskybesitzern: Huskys graben alles um und Huskys büchsen überall aus. Zu Punkt eins: ganz einfach! Im Garten wird nicht gegraben! Es gibt eine einzige Stelle, da kann er/sie seiner Leidenschaft nachgehen und sonst nirgends . Außerdem dürfen Beete nicht betreten werden - selbst wenn darauf Erdbeeren wachsen. Lassen Sie es sich von keinem Züchter einreden, das ginge nicht! Es dauert lang und Herrchen oder Frauchen müssen sich die Arbeit machen und versteckt beobachten, aber es klappt. Wer anderer Meinung ist, schaut sich bitte meinen Garten mal selbst an. Punkt zwei: Glück, Geduld und ein Gespür für den rechten Zeitpunkt brauchts! Glück, weil es Huskys mit extremen Freiheitsdrang gibt (am Besten man fragt den Züchter, wie's in diesem Fall um die Elterntiere steht). Da hilft nur der 2m Zaun. Ansonsten muss man wieder klar machen: das ist deine Grenze, da gehst du nur mit mir drüber und sonst nicht. Den einen Husky muss man mal mit Leidenschaft zurück ziehen, den anderen nur streng schimpfen. Und auch hier wieder: beobachten und überraschen. Mit diesem Verfahren haben wir einen Husky bekommen, der an einem 1,20m Gartentor halt macht (in der Mitte kann man durchkrabbeln) und bei Terassenumbauten überhaupt keinen Zaun braucht, um im Gründstück zu bleiben.
Wenn man einen Hund besitzt kann man viel erleben, wenn man einen Husky besitzt noch viel mehr!
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